Die Erhaltung der Schöpfung fängt vor der eigenen Tür an ...

 

Ihr Umweltteam

Petra Reinmuth, Bärbel Rohnacher, Reinhold Braun, Markus Marsteiner, Hans Abele und Pfrin. Ulrike Walter

 

Wenn Sie weitere Informationen möchten, Wünsche oder Anregungen für uns haben, oder auch mitarbeiten wollen, schreiben Sie gerne direkt an folgende

Mail-Adresse:

 

                                 

                                  gruenergockel-spechbach@web.de

 

Treffen finden vierteljährig dienstags um 20.00 Uhr zum Austausch und zur Besprechung im Martin-Luther Haus in Spechbach statt. Wir freuen uns wenn Sie dazukommen und auch über Ideen in Sachen Umwelt und Umweltschutz. Dazwischen gibt es spezielle Treffen zur Vorbereitung der Aktionen.

 

Termine 2020

13. März 19.00 Uhr, Martin-Luther Haus, Filmvorführung zum Thema "Umwelt".

22. April 20.15 Uhr, Martin-Luther Haus.

22. Juli 19.00 Uhr, Pfarrgarten in Epfenbach.

 

Alle weiteren Termine werden im Amtsblatt veröffentlich.

 

Aktion der Konfirmandengruppe und des Umweltteams Spechbach

am Martin-Luther-Haus

 

Am Samstag den, 26.10.2019 hatten sich fast alle Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Spechbach und Epfenbach um 9:30 Uhr am Martin-Luther-Haus versammelt, um auf der großen Wiese Narzissenzwiebeln zu pflanzen. Es sollte ein Schriftzug entstehen, der im Frühjahr nach dem Aufblühen der Narzissen zu lesen ist. Dabei wurden sie von den Mitgliedern des Umweltteams und weiteren Gemeindegliedern unterstützt. Das Umweltteam hatte mehrere Kisten voller Narzissenzwiebelsäcke mitgebracht (insgesamt 1000 Zwiebeln). Weitere Helfer hatten mit Stöcken die Buchstaben und Zahlen vorgelegt. Mit mehreren Spaten wurden anschließend die Umrisse aufgegraben. Nun konnten die Konfirmanden und Konfirmandinnen mit mehreren kleinen Schaufeln die Erde auflockern. Als sie damit fertig waren teilten sie die Narzissenzwiebelsäcke jeweils pro Meter auf. Eine Buchstabenlänge war ca. zwei Meter lang. Für diese Länge brauchten sie zwei Narzissenzwiebelsäcke. Zuerst legten sie die Zwiebeln neben die aufgegrabenen Buchstaben und Zahlen. Anschließend steckte ein Teil der Konfirmandengruppe die danebengelegten Zwiebeln in die zuvor aufgelockerte Erde. Daraufhin klopften die restlichen Konfirmanden und Konfirmandinnen mit einer kleinen Schaufel gegen die großen und dicken Erdklumpen, die davor mit dem großen Spaten aufgegraben wurden. Die feingeklopfte Erde bröckelte nun auf die in die Erde gesetzten Narzissenzwiebeln. Auf diese Schicht kam dann das übrige Gras, das sie gut verteilten und festtraten, damit die Zwiebeln keinen Frost abbekommen. Als sie bei der Hälfte des Wortes waren, brachte Herr Abele ihnen eine Tüte mit frischen Äpfeln vorbei, die die Konfirmandengruppe und die Helfer glücklich aßen. Nach der kleinen Pause ging die Arbeit mit Freude weiter. Die nächste halbe Stunde verbrachten sie mit sorgfältigem pflanzen. Da noch Narzissenzwiebeln übrig waren, entschlossen sie sich, noch weitere drei Kreise am Eingang neben dem Insektenhotel zu pflanzen. Schließlich räumten die Konfirmanden und Konfirmandinnen sowie die Helfer alle Kisten in die Autos und warfen die leeren Narzissenzwiebelsäcke in den Mülleimer. Die Jugendlichen durften einige Zwiebeln mit nach Hause nehmen. Nach dem Pflanzen, das ca. eine Stunde dauerte, wuschen sich alle mit viel Seife im Martin Luther Haus die Hände, da das Pflanzen der Narzissenzwiebeln eine dreckige Angelegenheit war. Wer wollte durfte sich noch einen Apfel mitnehmen. Nun gingen alle stolz und glücklich zu Fuß, mit dem Bus oder per Auto nach Hause. Was die Konfirmanden und Konfirmandinnen nun gepflanzt haben, werden sie nächstes Jahr im Frühjahr zu Gesicht bekommen.

 

Bericht: erstellt von drei Konfirmandinnen, vielen Dank.

Auf reges Interesse stieß der Bau eines Insektenhotels am Samstag, 2. März in Spechbach. Das Umweltteam der Kirchengemeinde hatte mit Jens Rohnacher einen Berater an der Seite, der die Außenteile wie Seitenwände, Böden, Dach u.a. mitbrachte und mit Rat und Tat zur Seite stand. Zunächst galt es, einen geeigneten Standort auf dem Gelände des Martin-Luther-Hauses zu finden. Es ist von Vorteil, so erfuhren die Teilnehmer, wenn die „Vorderseite“ des Hotels in Richtung Osten zeigt. Die Bienen können so bereits am Morgen ihre Tätigkeit beginnen. Nachdem der Standort vor dem Gemeindehaus gefunden war, gingen die Teilnehmer daran, die Seiten- und Rückwände sowie die Fachböden zu verschrauben. Andere bearbeiteten die mitgebrachten Materialien: in Holzstücke wurden Löcher gebohrt sowie Schilf und Stroh auf die entsprechende Länge gekürzt. Daneben wurden Tipps ausgetaucht und über die Welt und unseren Umgang mit der Natur diskutiert.

Als das Hotel mit den fünf Stockwerken zusammengebaut war, wurden die Füße in das Erdreich geschlagen und der „Rohbau“ daraufgesetzt. Ein Dach sorgt dafür, dass die Bewohner geschützt sind und es trocken haben. Nun ging es daran, die einzelnen Stockwerke zu bestücken: neben den vorbereiteten Holzstämmchen, dem Schilf und dem Stroh kamen Backsteine und Tannenzapfen in die Felder. Zum Schutz vor Feinden wurde am Ende die Vorderseite mit einem Drahtgitter verschlossen.

Gegrilltes und leckere Salate dienten der Stärkung der Gemeinschaft und rundeten die Aktion ab. Nun gilt es abzuwarten, wann die ersten Gäste in das Hotel einziehen. Kindern bietet das Umweltteam am 29. Juni 2019 im Rahmen des Bibelentdeckerclubs die Möglichkeit, ein eigenes kleines Insektenhotel zu bauen. Heute schon herzliche Einladung nach Epfenbach ins Carl-Ullmann-Haus von 10 bis 14 Uhr für alle Kinder von 5 bis 10 Jahren.

 

Text u. Fotos: Ulrike Walter